Durch die regelmäßigen Versetzungen, tlw. quer durch das Bundesgebiet, wohnen Eltern/Angehörige meist viele Kilometer entfernt von der Dienststelle. Alles nicht immer so einfach!

Früher oder später kommt es auf uns alle zu – unsere Eltern werden alt und damit in vielen Fällen gebrechlich und hilfsbedürftig.

Wir wollen dies meist nicht wahrhaben und verschließen oft viel zu lange die Augen vor der Wirklichkeit. Dass wir so reagieren, geschieht oft aus Angst und Unsicherheit vor dieser neuen Situation.

Wir waren doch immer die Kinder und plötzlich soll alles anders sein? Nun sind wir diejenigen, die Verantwortung übernehmen müssen. Diesmal jedoch nicht für eigene Kinder, sondern für unsere Eltern. Diese neue Situation überfordert uns oft. Doch je früher wir uns damit auseinander setzen, desto besser für alle Beteiligten.

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Weiterführende Informationen

Uns gilt nun aufmerksam beobachten, wie sich alt gewordene Eltern im ganz normalen Alltag und im gewohntem Umfeld bewegen, verhalten usw.
Wir können nun Probleme beispielsweise erkennen wie:

  • Schwierigkeiten bei den normalen häuslichen Tätigkeiten
  • zunehmende Vergesslichkeit
  • Veränderung der Persönlichkeit
  • eingeschränkte Mobilität
  • zunehmende Gebrechlichkeit
  • Starrsinn, Uneinsichtigkeit

 

Ein glückliches Elternpaar

Wir können Informationen einholen

durch Arztgespräche und Gespräche mit den Eltern. Bitte beachten, dass Ärzte nur Angehörige informieren dürfen, wenn z.B. Eltern eine schriftlich vorliegene Vollmacht zur Auskunftserteilung hinterlegt haben.

Hilfreich sind für alle Beteiligten

  • Vorsorgevollmacht
  • Patientenverfügung
  • Testament
  • Klärung finanzieller und juristischer Fakten (Heimplätze sind beispielsweise teuer)

Wenn Pflege nötig wird müssen wir uns folgende Fragen stellen:

Frage 1: Was kann ich selbst körperlich, psychisch, finanziell und zeitlich leisten?

Was kann ich selbst körperlich, psychisch, finanziell und zeitlich leisten?

Frage 2: Wer kann mich an Angehörigen wie Familie, Geschwister oder Sozialstation unterstützen?

Wer kann mich an Angehörigen wie Familie, Geschwister oder Sozialstation unterstützen?

Welche Arten von Pflege gibt es ?

  • Kurzzeitpflege
  • häusliche, mobile Pflegedienste
  • Tagespflege/Nachtpflege
  • Vollzeitpflege zu Hause
  • Pflegeheime

Wenn Sie sich für die Pflege in einem Pflegeheim entschlossen haben, informieren Sie sich eingehend bei den zur Verfügung stehenden Heimen. Bitte beachten Sie die mitunter langen Wartezeiten auf einen Heimplatz. Deshalb gilt: Rechtzeitig anmelden!

Überlegungen zur Pflegestufe

Welche Kriterien müssen erreicht sein, um eingestuft zu werden?

Wieviele Pflegestufen gibt es?

Wieviel leistet die Pflegekasse bei häuslicher Pflege oder bei Pflege im Heim?

Wie beantrage ich eine Pflegestufe?

Wenden Sie sich zunächst an die Krankenkasse Ihres Angehörigen. Dort erhalten Sie die nötigen Informationen.

Kriterien für die Heimwahl:

Vergleiche in Bezug auf:

  • Pflege
  • Umgang mit den Patienen
  • Preis/Leistungsverhältnis
  • seperate Demenzabteilung
  • Zusammenarbeit mit den Angehörigen
  • Räumlichkeiten der Einrichtung (Gemeinschaftsräume, Einzel- oder Doppelzimmer)

Bei allen Problemen, die es plötzlich zu bewältigen gibt, gilt:

Keiner muss alles alleine schaffen. Sie dürfen sich nicht selbst überfordern oder psychisch unter Druck setzen. Nehmen Sie Hilfe an. Jeder kann nur das leisten, wozu er persönlich in der Lage ist.

Und lassen Sich sich von Außenstehenden bitte kein schlechtes Gewissen einreden!