Das Bild zeigt einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel inmitten bewegter Wellen. Links vom Leuchtturm zieht ein Sturm auf und Möwen gehen ihrem Alltag nach. Auf dem Leuchtturm steht von oben nach unten das Wort Demenz geschrieben. Rechts davon stehen Begriffe, die mit jeweils einem Buchstaben des Wortes Demenz assoziiert wurden.

Der Fachbereich Ehe-Familie-Partnerschaft widmet sich vielen aktuellen Themen bzgl. Vereinbarkeit Familie und Dienst, aber auch um Themen wie Patchworkfamilie, Sucht oder PTBS. Über unsere Webseite KRISENKOMPASS (www.krisenkompass.de) möchten wir diese Informationen bereitstellen und diese in die Truppe geben. Dazu ist es uns wichtig, dass diese Informationen auch an der richtigen Stelle ankommen.

Der Fachbereich hat sich Gedanken gemacht welches „Leuchtturmprojekt“ während der Tage der Begegnung vorgestellt werden könnte und hat sich für das Thema DEMENZ entschieden.

Diese Krankheit ist mittlerweile in sehr vielen unserer Familien angekommen und viele haben bereits ihre Erfahrungen mit dieser Krankheit machen müssen. Wir haben uns erst vor kurzer Zeit im Fachbereich mit diesem Thema beschäftigt und dazu auch Fachexpertise von der Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V. eingeholt.

Demenz ist der Oberbegriff für mehr als 50 Krankheitsformen, von denen Alzheimer die häufigste ist. Die Erkrankung ist nicht heilbar. Im Verlauf sterben Nervenzellen im Gehirn ab, was zu Beeinträchtigungen von Gedächtnis, Denkvermögen, Orientierung, Lernfähigkeit und Urteilsvermögen führt. Eine selbstständige Lebensführung wird bereits in den Frühstadien erschwert, die Spätstadien sind durch umfassende Hilfe- und Pflegebedürftigkeit gekennzeichnet. Demenz ist eine Familienkrankheit. Mit Betreuung und Pflege über eine Zeitspanne von ca. acht bis zehn Jahren sind erhebliche Belastungen verbunden. Dennoch leben etwa zwei Drittel der Erkrankten lange Jahre im vertrauten sozialen Umfeld, meist bei Angehörigen. Da Möglichkeiten einer Heilung in absehbarer Zeit nicht zu erwarten sind, müssen sich alle Bemühungen darauf richten, die Lebensqualität Betroffener zu erhalten und das soziale Umfeld zu stabilisieren. Die Ausweglosigkeit der Situation und die soziale Isolierung überfordern pflegende Angehörige oft. Daher ist es wichtig, Demenzen so früh wie möglich zu diagnostizieren und Betroffene rechtzeitig aufzuklären und zu unterstützen.

Zum Leuchtturm – Folgende Schlagworte/Begriffe fallen uns dabei ein:

wie Denken oder Denkvermögen, aber auch Diagnose Gedächtnisschwäche

wie Emotionen oder Erinnerungen

wie Mitmenschen, die man nicht mehr erkennt

wie Empathie oder Einfühlungsvermögen (Fähigkeit und Bereitschaft, die Empfindungen, Emotionen, Gedanken, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden)

wie Neurologisch (Nervenzellen sterben ab)

wie Zuhören und zugewandte Körperhaltung

Die Eignung für die Demenzbetreuung liegt in der Kunst der Pflege und Betreuung.

Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage KRISENKOMPASS – auch zum Herunterladen wie z.B.:

  • Vortrag zur Welt der Demenzkranken, Herausforderndes Verhalten und Umgang mit dieser Krankheit
  • Allgemeine Patientenverfügung (daran sollte sowieso jeder so früh wie möglich denken) und hier im Konkreten eine ganz persönliche Patientenverfügung mit dem Zusatz: „Mein Wille geschehe – Wenn ich mich nicht mehr sinnhaft ausdrücken kann, mich keiner versteht!“
  • Ein Beispiel einer Haus-Unordnung für Gäste und Besucher einer geronto-psychiatrischen Einrichtung

Lesen Sie die Vorträge der Alzheimer Gesellschaft Berlin und denken Sie daran Ihre Patientenverfügung vorzubereiten.

Denn: Bereits weit vorher muss man sich die Gedanken machen über das, was man sagen wollte, wenn man es dann eben nicht mehr sagen kann!

Mehr über das Thema Demenz erfahren

Suchen Sie weitere Informationen zum Thema Demenz?

Wir haben eine Übersicht der wichtigsten Informationen für Sie auf einer Infoseite zusammengetragen.