Christliche Feste feiern auch in der berufstätigen Familie

„Geht nicht, – gibt`s nicht!“

Unser Leben sucht Antworten!

Antworten geben die Feiern unserer Glaubens Feste.

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen…

„Beweis mir doch mal, dass es einen Gott gibt!“

„Beweis mir doch, dass es keinen Gott gibt!“

Der Glaube an Gott ist Energie und Sinn für das Leben des Menschen. Wenn dieses Geschenk angenommen wird, dann können wir weiter über das Glaubensgut – Glaubensbekenntnis der Christen nachdenken und den Glauben feiern.

Wenn ich an die Wirkkraft Gottes in seiner Schöpfung glaube, dann möchte ich den Glauben feiern. Dann sind die Glaubensfeste Krafttage für meine Seele.

…den Schöpfer des Himmels und der Erde…

Kann ich staunen über die große Ordnung, die in der Schöpfung wohnt? Über die Gesetzmäßigkeit, die den Berechnungen der Wissenschaft Gültigkeit gibt?

Wir Menschen brauchen die Mitteilung Gottes, dass er sich zeigt und offenbart in seinem Wirken. Im alltäglichen Geschehen, er schenkt mir den Atem, die Ruhe der Nacht. Er erweckt die Natur zu neuem Leben, er ist schöpferisch tätig, in seiner Welt, in allem was lebt.

Die Katholiken feiern am 25.03. jeden Jahres das Fest der Verkündigung des Herrn. Gott greift in die Geschicke der Welt ein, durch ein jüdisches Mädchen, das neun Monate später – am 25.12. – ein Kind zur Welt bringt, das den Namen Jesus von Nazareth trägt und dessen Geburtstag wir an Weihnachten feiern.

Dieser Jesus von Nazareth ist für uns Gott und Mensch, weil er uns von Gottes Wirken und Nähe verkündete, wie niemand vor ihm und weil er diese Botschaft durch Kreuzigung und Auferstehung beglaubigte.

…Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, empfangen durch den heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten…

Diese Aussagen bedenken wir gerade in der vorösterlichen Zeit, auch Fastenzeit genannt, oder eine Zeit des Verzichtes, um eines höheren Wertes willen. Aschermittwoch, das Auflegen von gesegneter Asche bedeutet, dass wir bereit sind, uns an das was Jesus gesagt hat ernsthaft zu erinnern und in unserem Alltag verwirklichen. Dass wir durch einen einfacheren Lebensstiel etwas für Notleidende ersparen und Zeichen der Nächstenliebe setzen. Am Palmsonntag gehören wir zu den Menschen, die jubelnd mit grünen Zweigen ihn begrüßen, denn die Menschen seiner Zeit kannten Verehrung und Widerstand. Der Karfreitag, ist der Tag, an dem, wir des Leidens und Sterbens Jesu gedenken. Das Hören der Leidensgeschichte bringt uns seinen Heilsweg vor Augen und vertieft unseren Glauben in leidvollen Zeiten, wie Krankheit und Tod.

…Aufgefahren in den Himmel: er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters: von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten…

Die Auferstehungsfeier der Osternacht und des Ostersonntags gipfelt in der Glaubensaussage, dass mit dem Tod nichts zu Ende ist, sondern dass der Mensch hineingeht in die Welt Gottes, weil alles Geschaffene der Umwandlung und Verwandlung unterliegt. Auch in meiner Seele ist das göttliche Leben, das kein Ende kennt. Diese Glaubenswahrheit kann nur Jubel sein und im ständigen Jubelruf Halleluja zum Ausdruck kommen. Was für Jesus gilt, wird auch für jeden Menschen gelten. Das Leben in der Gottesnähe, oder Gottesferne.

…Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische / christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.

Dass die Botschaft Jesu durch die Jahrhunderte getragen wurde ist durch das Wirken des Geistes Gottes geschenkt. Dieses große Fest der Glaubensbegeisterung wird an Pfingsten gefeiert. Das Fest des Mutes, der Kraft und der Glaubensstärke. Die aus Angst verschlossenen Türen und Fenster wurden geöffnet und das Feuer der Begeisterung erfüllte viele Menschen. Dass der Glaube lebt und Leben schenkt ist durch die Gemeinschaft der Kirche gegeben. Ihre Aufgabe ist es mit den Gläubigen die großen Feste in den Vorbereitungszeiten, Advent und Fastenzeit, in Vorfreude zu gestalten und die Glaubensinhalte mit Freude zu verkünden.

Die Glaubensfeste in der heutigen Familie zu feiern kann schöner nicht sein. Wenn es uns gelingt das Angebot in den Geschäften aussagestark mit Glaubensfreude zu füllen, die Feiertage zu halten. Dann verwandeln sich unsere Herzen und Wohnungen in ausdrucksstarker Festtagsfreude und die Kirchen füllen sich zur Mahlgemeinschaft mit Jesus unserem großen Retter und Erlöser, dessen Einladung er am Gründonnerstag ausgesprochen hat und für jeden den Charakter der Entscheidung hat.

Viele Medien, wie Fernsehen, Rundfunk, Handy, Bücher, CD usw. unterstützen uns. Wir sollten Fortbildung im Glaubensleben nicht versäumen, denn glaubensstarke Menschen sind immer gefragt, gerade in unserer Zeit.

Glaubensfreude in Fülle wünscht Ihnen,

Sr. Irmgard KMBA

 Fotos: Schwester Irmgard